Der Satz steht schnell im Raum.
Und klingt wie eine einfache Erklärung.
Homeoffice ist nicht das Problem.
Es nimmt nur etwas weg, das früher automatisch da war.
Früher war der Wechsel klar.
Hinfahren. Arbeiten. Wegfahren.
Der Übergang war Teil des Tages.
Heute fällt genau dieser Übergang weg.
Sondern die Verantwortung dafür wird verschoben.
Und genau da beginnt das eigentliche Problem.
Dann kommt der nächste Gedanke:
Stimmt.
Hilft aber nicht.
Arbeiten
Denken
Mit anderen sein
Nichts tun
Alles Teil desselben Lebens.
Aber nicht gleichzeitig sinnvoll.
Ohne klare Übergänge entsteht ein Zustand, den man schwer greifen kann.
Man arbeitet, aber nie ganz.
Man hat frei, aber nie wirklich.
Unauffällig.
Aber konstant.
Und dann passiert etwas, das fast immer gleich ist.
Nicht, weil sie wichtiger ist.
Sondern weil sie nie fertig ist.
Noch eine Idee.
Noch eine Nachricht.
Noch schnell etwas prüfen.
Es verschiebt sich nur immer weiter nach vorne.
Vielleicht geht es also gar nicht um Grenzen.
Arbeiten, ohne gedanklich schon woanders zu sein.
Aufhören, ohne noch halb drinnen zu bleiben.
Aber ein Zustand, der sonst zerläuft.
